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Krimiprojekt: „Dem Täter auf der Spur"

Beschreibung:

Das Krimiprojekt „Dem Täter auf der Spur" richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und verbindet Unterrichtsinhalte der Fächer Deutsch, Biologie und Kunst miteinander.

Aufgabe der Schülerinnen und Schüler ist es, einen fiktiven Kriminalfall zu lösen. Wie bei Ermittlungsarbeiten üblich, bedarf es nicht nur der Benennung des richtigen Täters, sondern auch der plausiblen Rekonstruktion des Tathergangs und der Erläuterung des Tatmotivs. Um zu stichhaltigen Beweisen zu gelangen, müssen die Schülerinnen und Schüler den Tatort untersuchen, Spuren sichern und auswerten sowie Zeugen befragen. Im „Landeskriminalamt" und im „Biotechnologischen Labor" erhalten die Schülerinnen und Schüler z.B. Informationen zum aktuellen Aufenthaltsort von Zeugen, die sie gerne vernehmen möchten, oder aufbereitete Blutproben, die für einen Blutgruppenabgleich benötigt werden. Ihren Ermittlungsfortschritt dokumentiert jede Klasse in Form einer eigenen Klassenzeitung, die am Ende jedes Projekttages im Foyer präsentiert wird.

In den ersten drei Projekttagen liegt der Schwerpunkt auf der analytischen Lösung des Kriminalfalls. Die beiden letzten Tage der Projektwoche dienen der kreativen Inszenierung des rekonstruierten Tathergangs in einer zufällig zugewiesenen literarischen Form (z.B. Märchen, Moritat). Die Aufführungen des Tathergangs vor den Parallelklassen und den Schüle- rinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe EF in der Aula bilden den Abschluss der fächerübergreifenden Projektwoche.

Ziel dieser Maßnahme ist die Förderung verschiedener fachspezifischer Kompetenzen in einem gemeinsamen inhaltlichen Kontext (z.B. Biologie: Mikroskopieren, Auswertung von Daten, sorgfältiges Beobachten und Beschreiben usw.; Deutsch: schriftsprachliche Kompetenzen bei formaler Briefkommunikation, Präzision des mündlichen Sprachgebrauchs durch Anwendung gezielter Fragetechniken bei Zeugenbefragungen usw.; Kunst: inszenierte Fotografie).

Neben den fachspezifischen Kompetenzen entwickeln die Schülerinnen und Schüler während der Projektwoche in hohem Maße soziale Kompetenzen: Sie müssen ihre Ermittlungsarbeit selbstständig organisieren und strategische Entscheidungen treffen, die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen miteinander integrieren und ihre Vorgehensweise immer wieder evaluieren und neu definieren.

Bedingungen zum Gelingen:

Das Krimiprojekt wird in der Fahrtenwoche am Schuljahresende in der 9. Jahrgangsstufe durchgeführt. Täglich ist eine Arbeitszeit von vier Unterrichtsstunden vorgesehen.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Klassenverband, wobei sie nach persönlichem Interesse Aufgabenschwerpunkte wählen können (z.B. Spurensicherung, Ermittlungsarbeit, redaktionelle Aufgaben, Fotografie).

Jede Klasse verfügt neben einem Klassenraum über einen eigenen Tatort. Pro Klasse steht ein Team aus einem Deutschlehrer und einem Biologielehrer als verbindliche Ansprechpartner während der gesamten Projektwoche zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF übernehmen die Rolle von Zeugen, die persönlich verhört werden können.

Schulischer Ansprechpartner:

Frau Heyer (Leitung) und andere

19.05.2020

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